Besenreiser sind winzige, sichtbare Blutgefäße, die häufig im Gesicht auftreten, insbesondere um Nase, Wangen und Kinn. Obwohl sie in der Regel harmlos sind, wünschen sich viele Menschen aus kosmetischen Gründen eine Behandlung. Zu wissen, was Besenreiser im Gesicht verursacht und wie man sie behandelt oder ihnen vorbeugt, kann zu einem reineren und gesünderen Hautbild beitragen.

Was sind Besenreiser im Gesicht?
Besenreiser im Gesicht sind kleine, beschädigte Blutgefäße, die direkt unter der Hautoberfläche sichtbar sind. Sie erscheinen als rote, blaue oder violette Linien oder Ansammlungen und ähneln oft Spinnweben oder Ästen.
Der medizinische Fachbegriff dafür ist TeleangiektasieManchmal werden sie auch als geplatzte Äderchen, Besenreiser oder Gesichtsadern bezeichnet. Im Gegensatz zu Krampfadern sind Besenreiser viel kleiner und treten nicht deutlich hervor.
Häufige Bereiche für Besenreiser im Gesicht:
- Cheeks
- Nase und Umgebung der Nase
- Kinn
Besenreiser entstehen, wenn sich winzige Kapillargefäße erweitern und erweitert bleiben, wodurch sie als dünne, netzartige Strukturen sichtbar werden. Die meisten Besenreiser im Gesicht sind ein kosmetisches Problem und verursachen keine Schmerzen oder gesundheitlichen Beschwerden, ihr Erscheinungsbild kann jedoch das Selbstbewusstsein beeinträchtigen.
Sie variieren in Größe und Farbe, je nach Tiefe und Größe des betroffenen Blutgefäßes. Manche Menschen haben nur wenige, während andere größere Ansammlungen im Gesicht bemerken.
Was verursacht Besenreiser im Gesicht?
Genetik und Familiengeschichte
Wenn in Ihrer Familie Besenreiser vorkommen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie diese ebenfalls entwickeln. Die Stärke und Elastizität Ihrer Blutgefäßwände sowie die Dehnbarkeit Ihrer Kapillaren werden genetisch bedingt beeinflusst. Auch dünne Haut und von Natur aus schwächere Blutgefäße können familiär gehäuft auftreten.
Sonneneinstrahlung und Sonnenschäden
Sonneneinstrahlung ist eine der Hauptursachen für Besenreiser im Gesicht. UV-Strahlen schädigen Kollagen und Elastin, die die Blutgefäße stützen. Mit der Zeit werden die Venen dadurch deutlicher sichtbar und die Haut dünner. Nase und Wangen sind aufgrund häufiger Sonneneinstrahlung besonders anfällig.
Anzeichen für sonnengeschädigte Haut können sein:
- Rote oder violette fadenförmige Adern
- Ungleichmäßige Hautstruktur
- Erweiterte Blutgefäße
- Dunkle Flecken
- Vorzeitige Falten
Die tägliche Anwendung von Breitband-Sonnenschutzmitteln (Lichtschutzfaktor 30 oder höher) und das Tragen von Schutzhüten können dazu beitragen, weitere Schäden zu verhindern.
Rosacea und andere Hauterkrankungen
Rosacea ist eine häufige Hauterkrankung, die Rötungen und sichtbare Besenreiser, insbesondere an Wangen und Nase, verursacht. Auch andere Erkrankungen wie Sklerodermie, Lupus, Dermatomyositis und Lebererkrankungen können zum Auftreten von Gesichtsadern führen.
Hormonelle Veränderungen und Alterung
Hormonelle Veränderungen durch Schwangerschaft, Wechseljahre oder die Einnahme von Verhütungsmitteln können zu einer Erweiterung der Blutgefäße führen und somit das Risiko für unschöne Besenreiser erhöhen. Mit zunehmendem Alter wird die Haut dünner und die Gefäßwände werden schwächer, wodurch die Venen stärker sichtbar werden. Frauen neigen aufgrund hormoneller Schwankungen eher zu Besenreisern im Gesicht.
Was sind die Risikofaktoren für Besenreiser?
Mehrere Faktoren erhöhen das Risiko für Besenreiser im Gesicht:
- Alter und Geschlecht: Frauen und ältere Erwachsene neigen eher dazu, Besenreiser im Gesicht zu entwickeln.
- Familiengeschichte: Eine familiäre Vorbelastung mit Veneninsuffizienz kann die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Besenreisern erhöhen.
- Sonnenaussetzung: Chronische Sonneneinstrahlung schädigt die Blutgefäße.
- Gesundheitsbedingungen: Rosacea, Lebererkrankungen, Lupus, Dermatomyositis und Sklerodermie erhöhen Ihr Risiko.
- Hormonelle Veränderungen: Schwangerschaft und bestimmte Medikamente (wie Kortikosteroide) können Venenprobleme auslösen.
- Lebensstilfaktoren: Übermäßiger Alkoholkonsum, Verletzungen oder schnelle Druckveränderungen (z. B. bei Flugreisen) können Venenprobleme verschlimmern.
- Umweltauslöser: Extreme Wetterbedingungen, der Kontakt mit Chemikalien und Auslöser wie Koffein oder scharfe Speisen können das Auftreten von sichtbaren Besenreisern im Gesicht verschlimmern.
Behandlungsmethoden für Besenreiser im Gesicht
Optionen der Lasertherapie
Die Laserbehandlung zählt zu den besten Behandlungsmethoden, da sie die Blutgefäße, die Besenreiser verursachen, gezielt zerstört. Der Vbeam Prima Pulsed Dye Laser ist eine beliebte Wahl zur Venenbehandlung. Er gibt fokussierte Lichtimpulse ab, die vom Blutgefäß absorbiert werden, ohne die umliegende Haut zu schädigen. Für optimale Ergebnisse sind meist mehrere Sitzungen erforderlich.
Der KTP-Laser ist eine weitere Option, die oft nur zwei Sitzungen erfordert. Für dunklere Hauttöne ist der Nd:YAG-Laser am sichersten, da er das Risiko von Verfärbungen oder Narbenbildung verringert.
Intensives gepulstes Licht (IPL) zur Behandlung von Gesichtsvenen
IPL (Photofacial) nutzt Breitbandlicht, um Blutgefäße zu verschließen und aufzulösen. Es kann Besenreiser, Pigmentflecken und Rosacea in einer einzigen Sitzung behandeln. Jede Behandlung dauert etwa 20 Minuten und erfordert nur eine minimale Ausfallzeit. IPL wird aufgrund des Risikos von Hyperpigmentierung nicht für dunklere Hauttöne empfohlen – in diesen Fällen ist der Nd:YAG-Laser die bessere Wahl.
Sklerotherapie und andere medizinische Verfahren
Bei der Sklerotherapie wird eine Lösung in die Besenreiser injiziert, wodurch diese veröden und verschwinden. Obwohl sie bei Beinvenen wirksam ist, wird sie im Gesicht aufgrund der Empfindlichkeit der dortigen Venen seltener angewendet.
Bei der Elektrodesikkation wird mit einer feinen Nadel Wärme auf das Blutgefäß ausgeübt, allerdings besteht ein höheres Risiko für Narbenbildung oder Verfärbungen, und sie ist weniger präzise als Laserbehandlungen.
Topische Behandlungen und verschreibungspflichtige Medikamente
Retinoide und Retinolcremes können das Erscheinungsbild leichter Besenreiser im Gesicht reduzieren, indem sie die Zellerneuerung anregen und die Kollagenproduktion fördern. Diese Produkte sind rezeptfrei und auf Rezept erhältlich, die Wirkung kann jedoch einige Wochen dauern.
Verschreibungspflichtige Medikamente wie Rhofade (Oxymetazolinhydrochlorid) können Rötungen und sichtbare Äderchen reduzieren, insbesondere bei Rosacea. Lassen Sie sich von Ihrem Hautarzt beraten, welche Option für Sie am besten geeignet ist.
Hausmittel und Lebensstilmaßnahmen
Hausmittel und natürliche Heilmittel
- Apfelessig: Mit Wasser verdünnen; täglich 20–30 Minuten lang mit einem Wattepad auf die betroffenen Stellen auftragen.
- Zaubernuss: Adstringierend, um die Blutgefäße zu verengen; ein- bis zweimal täglich sanft anwenden.
- Rosskastanie: Enthält Aescin und kann die Venenwände unterstützen; konsultieren Sie vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln Ihren Arzt.
- Aloe Vera Gel: Über Nacht auftragen, um die Haut zu beruhigen.
- Kalte oder warme Kompressen: kann die Durchblutung fördern und Entzündungen lindern.
- Rizinusöl: Sanft in die betroffene Stelle einmassieren.
- Ingwertee: Kann bei regelmäßigem Verzehr zur Reduzierung von Entzündungen beitragen.
Konstanz ist entscheidend; diese Mittel können über mehrere Wochen hinweg helfen, die Ergebnisse sind jedoch oft subtil.
Schutz Ihrer Haut vor Umwelteinflüssen
- Sonnenschutz: Täglich Sonnenschutzmittel (LSF 30+) verwenden; im Freien alle zwei Stunden erneut auftragen.
- Vermeiden Sie extreme Hitze: Saunen, Whirlpools und sehr heiße Duschen können die Blutgefäße erweitern.
- Kopfbedeckung: Tragen Sie einen breitkrempigen Hut für zusätzlichen Gesichtsschutz.
- Alkohol: Beschränken Sie den Konsum, da er die Venenwände schwächen und die Gefäße erweitern kann.
- Temperaturschwankungen: Schützen Sie Ihr Gesicht vor Kälte und plötzlichen Temperaturwechseln.
Die Rolle von Ernährung, Bewegung und Hautpflegegewohnheiten
- Vitamin-C-reiche Lebensmittel: Zitrusfrüchte und grünes Blattgemüse unterstützen Kollagen und Gefäßwände.
- Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität (Spazierengehen, Schwimmen, Radfahren) verbessert die Durchblutung, ohne die Gesichtsvenen zu belasten.
- Hautpflege: Sanfte, parfümfreie Reinigungs- und Feuchtigkeitscremes verwenden; aggressive Peelings und starkes Reiben vermeiden.
- Lebensstil: Achten Sie auf ein gesundes Gewicht, trinken Sie ausreichend und lagern Sie Ihren Kopf beim Schlafen etwas höher; machen Sie Pausen, wenn Sie lange stehen.
Wann sollte man einen Dermatologen oder Spezialisten aufsuchen?
Obwohl die meisten Besenreiser im Gesicht harmlos und in erster Linie kosmetischer Natur sind, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen, wenn:
- Die Venen sind lästig oder Sie ziehen Behandlungen wie Lasertherapie oder Sklerotherapie in Betracht.
- Besenreiser treten plötzlich auf oder breiten sich schnell aus.
- Begleitet von Hautveränderungen (z. B. Verdunkelung oder Hautausschläge).
- Mehrere Venen sind in verschiedenen Körperregionen vorhanden.
- Es gibt Blutungen oder Schmerzen.
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Häufig gestellte Fragen
Können Besenreiser im Gesicht von selbst verschwinden?
Besenreiser verschwinden in der Regel nicht von selbst. Zwar können einige mit der Zeit verblassen, die meisten bleiben jedoch bestehen, sofern sie nicht medizinisch behandelt werden.
Sind Besenreiser ein Anzeichen für ein zugrunde liegendes Gesundheitsproblem?
Besenreiser sind an sich in der Regel kein Anzeichen für eine zugrunde liegende Erkrankung; sie stellen in erster Linie ein kosmetisches Problem dar. Treten Besenreiser jedoch plötzlich auf oder werden sie von Symptomen wie Schwellungen, Schmerzen oder Hautverfärbungen begleitet, können sie auf Durchblutungsstörungen oder andere gesundheitliche Probleme hinweisen und sollten daher ärztlich untersucht werden.






